![]() |
![]() |
|
Da alles bis ins Detail geplant und geprobt war, bereitete den Redakteuren das Übernachten, das Fahren, das Sammeln und so weiter in der rauhen Wüste keine Probleme - außer Björn. Dieser hatte nach einer Woche Fahrt die Landkarte verschlampt. Nach einigen Tagen merkte man zudem, dass Sandsammeln kein bloßes Zuckerschlecken ist. Am 16.9. (zweiter Tag) stellte sich dem Team zum Beispiel ein tiefer Abgrund in den Weg. Dieser wurde aber elegant mittels Abseilen überwunden. Ein Missgeschick passierte jedoch Michael R. - dieser befestigte das Sicherheitsseil an seinem Hodensack-Piercing. Unachtsam wie alle rutschte er 35 Meter über dem Boden ab und schlug leidergottes ungebremst in den Sand - ein tragischer Vorfall, der sich hoffentlich nicht mehr wiederholt. Doch die Wunden waren schnell versorgt, zumal die Vier freudig von dem Eingeborenenstamm der Nadelgehölze aufgenommen und versorgt wurden.
Aber nicht nur Unachtsamkeit hinderte die Redaktion bisher am disziplinierten Arbeiten - die Tücken der hemmungslosen Triebe spielten ebenso eine verheerende Rolle: Eine hübsche junge Mutter (mit mächtigen Brunsklötzerln) des oben genannten Stamms verdrehte dem gesamten Team den Kopf, was einigen von ihnen zum Verhängnis wurde und die gesamte Mission gefährdete. Bei nächtlichen Aktivitäten verfing sich in Jans Schambereich eine Zigarette, bei Michael vollzog sich eine spontane Geschlechtsumwandlung und Nico biss sich auf die Unterlippe. Außer diesen Missgeschicken geschah jedoch wenig unspektakuläres, Michael erwarb bei der Abreise noch die örtlichen Mittelsenk-Rechte und Nico biss sich ein zweites Mal auf die Unterlippe. Die Mission ist also gerettet. Erste Proben des wertvollen Sandes:
Wie bereits erwänt verschluderte Björn die Karte. Das Team fragte per Satellitentelefon bei uns in der MSS-Zentrale an und bat um einen neuen Missionsplan. Das Survival-Logistik-Team in Kassel entschloss sich hierauf, die Wüste systematisch und orientierungslos zu durchkämmen. Hierzu musste sich das Team jedoch trennen und komplett entkleiden. Nach fünf Wochen würden sie sich am Ausgangspunkt wieder treffen.
Gesagt, getan. Das Auslandsteam trennte sich heute früh und schlug auf die eigenen Wege ein. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Berechnungen aus Kassel stimmen, damit nach fünf Wochen pünktlich abgereist werden kann und der Sand nach Bayern kommt, wo sich die kritische Lage immer weiter zuspitzt. |
