Vernebelungstaktik

akw7Bildungs-, Gesundheits- und Arbeitspolitik sind seit dem Terroranschlag auf das World Trade Center in den USA zweitrangig, und das zu recht. Nichts hat höhere Priorität, als deutsche Atomkraftwerke vor Terroranschlägen zu schützen.

Umweltschützer, Vegetarier und andere Querulanten wie das Bundesamt für Strahlenschutz finden, man solle besonders gefährdete AKWs einfach abschalten und das Risiko eines Anschlags somit auf Null reduzieren. Doch wollen wir wirklich auf die saubere, schnelle und sympathische Energiequelle verzichten? Würden wir nicht die Argumente der Atomwirtschaft vermissen, die Kraftwerke seien sicher und würden selbst Kometeneinschlägen standhalten? Und was wäre die Deutsche Bahn ohne die spektakulären Castor-Transporte? Alle wissen, AKWs sind nicht sicher. Viele AKWs sind sogar beängstigend unsicher und zerbersten schon beim Anblick eines Sportflugzeugs in zigtausend Teile. Es müssen also Möglichkeiten gesucht werden, AKWs sicher und zuverlässig vor Anschlägen und Unfällen zu schützen.

Die Atomkraftwerke bei nahenden Flugzeugen blitzartig einnebeln. Das ist ein Schutz, der vor allem von unseren Ministern bevorzugt wird. Radar, Landkarten und das Pilotenauge werden dadurch zwar nur wenig getäuscht, aber es macht schon was her, wenn ein AKW in Wolken verschwindet.

 

Entwicklung neuer Lösungen

Das Zentrum für anspruchslose Wissenschaft (ZAW) hat nach weitaus effektiveren Wegen gesucht, gefährdete AKWs zu erhalten und zu schützen. Die realistischsten Entwürfe bringen wir Ihnen hier näher, aufwändige Machbarkeitsstudien laufen bereits.

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Eine eindeutige Beschriftung der Umgebung weist darauf hin, dass das verdächtige Gebäude nicht als Angriffsziel taugt. Diese günstigste Schutzvariante erfordert gleichermaßen Intelligenz vom Terrorpiloten – dieser muss lesen können -, als auch vom Landwirt, dessen Land das Kraftwerk umgibt – er darf die Beschriftung nicht umpflügen bzw. abmähen.


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Eine umweltfreundliche Alternative ist das bewachsen der Kraftwerksgebäude mit Gras. Sie heben sich so kaum vom Untergrund ab und können aus Flugzeugen nicht mehr als Kraftwerk identifiziert werden.


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Ablenkung hat schon immer gewirkt. Daher können um betroffene AKWs identische Attrappen errichtet werden, die Terrorpiloten verwirren und die Trefferwahrscheinlichkeit drastisch senken. Ab 250 identischen Kraftwerken in unmittelbarer Umgebung ist ein Anschlag nahezu ausgeschlossen.


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Von einer großen Vitrine umschlossen und auffällig als Modell deklariert wirken Kraftwerke aus großer Flughöhe so, als seien Sie in den Maßstäben 1:5 bis 1:100 gebaut und fallen kaum auf. Das Kraftwerk wird zudem vor Umwelteinflüssen geschützt und kann länger am Netz bleiben.


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Die betroffenen AKWs werden mit Brettern bedeckt, unter denen kaum jemand ein Kraftwerk vermuten würde. Um die Irritation zu steigern, kann das Kraftwerk unter dem Bretterstapel nicht mittig, sondern am Rand platziert werden. Zudem ist dies eine effektive Restholzverwertung.


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Das Kraftwerk einzubetonieren ist äußerst sicher, jedoch auch sehr kosten- und platzintensiv. Der Weiterbetrieb ist mit äußerst aufwändigen technischen Lösungen jedoch auch hierbei möglich.


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Eine weitere, sehr effektive Schutzmöglichkeit ist ein transparenter Anstrich des Kraftwerks. Das ZAW arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung der nötigen Farbe auf wasserverdünnbarer Acrylatbasis.