Nazi-Gen entdeckt

– die wohl merkwürdigste Laune der Natur

Eine Grundschule, irgendwo in den neuen Bundesländern. Ende der dritten Stunde. Anwesend sind 23 Schüler – 19 davon sind Deutsche, die anderen vier ausländischer Abstammung. Nach der Pause ist die Klassenstärke auf 21 Schüler geschrumpft – es fehlen der albanische Junge, das türkische Mädchen und der ungarische Kunstlehrer. Die Leichen der Vermissten werden wenige Tage später auf dem Schulhof gefunden, von ihren deutschen Mitschülern im Sandkasten verscharrt. Traurig, aber wahr.

Doch woher kommt dieses sich stetig häufende Phänomen des Rassenhasses und der Ausländerfeindlichkeit?

Das Zentrum für anspruchslose Wissenschaft (ZAW) hat Forschungen, die vor einigen Jahren eingestellt wurden, wieder aufgegriffen und fortgeführt. Und nach mehreren Monaten wurde entdeckt, was man schon lange vermutete: das Nazi-Gen.

ss-dna

Das Nazi-Gen sitzt an der Stelle, an der sich bei gesunden Menschen die Erbinformationen für die Ausbildung von Haarwurzelzellen und die Bildung von Haupthirn-Synapsen befinden. Da das Nazi-Gen ohne Funktion ist und lediglich diese zwei Erbinformationen verdrängt, besteht für den betroffenen Organismus im Grunde kein gesundheitliches Risiko.

Die Bildung von Haarwurzelzellen und Haupthirn-Synapsen ist aber, logischerweise, nicht mehr möglich. Es kommt wegen mangelnder Denkfähigkeit zu streitlustigem und gewaltsuchendem Verhalten, was in ähnlicher Form bei Plattwürmern und Hefepilzen beobachtet werden konnte. Zudem bleibt der Haarwuchs weitgehend aus, in einigen Fällen tritt ein leichter Stummelhaarwuchs auf.

Dieser Gen-Defekt kann nur auftreten, wenn der Erkrankte von mindestens einem Elternteil eine spezielle DNA-Base vererbt bekam. Hierbei werden die vier herkömmlichen DNA-Basen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin, die in jedem Organismus vorkommen, durch Stolcin ergänzt.

Wie Stolcin im Laufe der Evolution entstanden ist, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass sich diese Base in der DNA nicht mit einer anderen Komplementärbase paart, sondern mit sich selbst. Diese festen Basenpaare werden schon in den ersten embryonalen Zellen synthetisiert und blockieren von Anfang an die Ausbildung der verdrängten Erbinformation.

Heilung? Ausgeschlossen. Zumindest beim aktuellen Forschungsstand. Sollte die Gentherapie irgendwann einmal aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen sein, besteht allerdings Hoffnung, aus Nazis wieder Menschen machen zu können.

 


 

Neulich erreichte uns eine Zuschrift von Torsten Reichelt, die Sie im Folgenden lesen können. Er schilderte uns eine höchtinteressante Betrachtung des Nazi-Gen-Phänomens. Leider vollkommen falsch – das Nazi-Gen haben wir entdeckt, es lässt sich nicht verleugnen. Basta!

„Ich muss diese Theorie, zumindest als allgemeingültige Grundlage der Nazi-Entstehung, ablehnen. Entweder spielen noch starke modifizierende Faktoren eine entscheidende Rolle oder es handelt sich um eine von äußeren Einflüssen erzeugte somatische Mutation (also eine, welche nach der Befruchtung der Eizelle außerhalb der Keimbahn entsteht). Auch eine rein infektiöse Genese ist nicht auszuschließen.

Begründung: Bei manchen Nazis tritt der Schwund der Kopfbehaarung und der geistigen Fähigkeiten erst im Verlauf des Lebens auf, bevorzugt in der Pubertät und in Lebenskrisen, insbesondere bei engerem Kontakt zu bereits erkrankten Individuen. Das legt eher eine infektiöse Genese in Verbindung mit einer vorübergehenden oder anhaltenden Abwehrschwäche nahe.

Zudem wurden bei Kreuzungsversuchen von Nazis Fälle beobachtet, in denen die Nachkommen die Krankheit nicht entwickelten. Insbesondere nach dem 2. Weltkrieg ging die Inzidenz stark zurück, eine starke Milderung bzw. selbst Heilungen der Symptomatik wurden häufig beobachtet.

Psychische und soziale Faktoren spielen offenbar auch eine entscheidende Rolle bei der Krankheitsentstehung. Die durch die PISA-Studien bestätigte Hebung des allgemeinen Verblödungsniveaus scheint insbesondere den Synapsenschwund zu begünstigen. Positive und negative Verstärkung des Nazi-Verhaltens (Wegfall von Beeinträchtungungen und Förderung krankhaften Verhaltens, z.B. von Zusammenrottungen Erkrankter) durch Justizorgane und Polizei begünstigen ebenfalls den Krankheitsausbruch bei weiteren Personen und die Verschlechterung des Zustandes bei Befallenen.

Fazit: Die rein genetische Ursache ist unter Betrachtung aller Umstände und Vorgänge bei der Krankheitsentstehung und -entwicklung unwahrscheinlich. Deshalb müssen wir auch auf keine Gentherapie warten. Durch Schaffung hygienischer Bedingungen, Isolierung der Erkrankten und Beseitigung ihrer Förderung, insbesondere auch durch Aufklärung und Bildung, sollte eine weitgehende Eindämmung der Erkrankung bis auf ein paar besonders schwere Fälle möglich sein.“