Alles nur Satire!
Iiiih - mach's tot!

 
Gerhard Schröder - der Mann, den alle lieben. Doch so einfach ist das Amt des Bundeskanzlers nicht zu bewältigen. MSS hat nachgeforscht und die sozialen Pflichten und Rechte von Schröder genauer untersucht. Die Ergebnisse der Nachforschungen sind in diesem Artikel dokumentiert.

Schröders soziale Rolle besteht aus der Position des Bundeskanzlers und des Ehepartners, doch wir wollen uns in erster Linie auf die des Bundeskanzlers beziehen.

Er hat einen hohen Status in der Gesellschaft, da er mit dem Amt des Bundeskanzlers Entscheidungen für ganz Deutschland treffen kann, die auch Auswirkungen auf das Ausland haben können.
Sein Handeln sollte daran orientiert sein, dass er die Forderungen, Wünsche und Bedürfnisse des Volkes erfüllt. Des weiteren werden gesellschaftliche Erwartungen an ihn gestellt; diese Erwartungen entsprechen weitestgehend den Versprechungen aus dem Wahlprogramm, zum Beispiel die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Außerdem hegen auch andere Bezugsgruppen (SPD, Grüne, CDU...) Erwartungen, die er einhalten sollte.
Da er schließlich in seinem Rollenhandeln erfolgreich sein will, versucht er, seine Wünsche und Versprechen zu verwirklichen; außerdem wird er versuchen, die an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen. Schröder hat z.B. versprochen, dass die Arbeitslosigkeit sinken wird. Ob er seine Wahlversprechen einhalten und somit in seiner Rolle erfolgreich sein wird, wird sich erst später herausstellen. Man kann jedoch sagen, dass er beim Wahlkampf in seiner Rolle sehr erfolgreich war, da er schließlich die Wahl zum Bundeskanzler gewonnen hat und somit der Mehrheit der Wähler zusagt.
Schröder muss damit rechnen, dass eine oder mehrere Gruppen mit seiner Entscheidung nicht zufrieden ist/sind. Dies könne Gruppen innerhalb einer Partei, innerhalb desBundestages, aber auch innerhalb des gesamten Volkes sein. Schröder muss (zwangsläufig) auf die Mehrheit eingehen, bzw. seine Vorhaben mit den Forderungen und Wünschen der Mehrheit kombinieren und abgleichen. Dabei kann er eher auf diejenigen eingehen, die er direkt sieht, also den Bundestag. Die Reaktionen der Bevölkerung nimmt er nur indirekt wahr und kann daher nur begrenzt darauf eingehen.
Als Bundeskanzler hat Schröder die Möglichkeit, über wichtige (und unwichtige) Dinge zu entscheiden; er hat Macht.

In der Ehe haben er und seine Frau gleich viel Macht (obwohl dies mittlerweile bestritten wird), d.h., er kann zu Hause nicht alles entscheiden, sein Frau hat genau so viel zu sagen, wie er.

Die Erwartungen beider Rollen zu kombinieren, ist nicht möglich, da sein Amt als Bundeskanzler und seine Rolle als Ehepartner darunter leiden würden. Schröder muss beide Rollen, in denen er ja widersprüchlichen Erwartungen ausgesetzt ist, an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten spielen. Natürlich gibt es auch hier Herrschafts- und dienende Rollen. Ziel dieser beiden Rollen sollte sein, dass die dienende Rolle aus Überzeugung und nicht auf Grund von Druck ausgeübt wird. Dieses Handeln beider Rollen sollte aus Interesse und Überzeugung getan werden und nicht durch Zwang.

Also - bitte haben Sie, lieber Leser, Nachsicht, wenn uns diese Regierung anfangs etwas enttäuschen wird. Doch Schröder wird sein Bestes tun - das wissen Sie und das wissen wir. Denn Schröder ist unser Mann! Wir brauchen dich, Gerhard! Du kannst es! Hau rein! Zeig es uns!
(Und wenn nicht, dann haben wir auch dieses Problem in vier Jahren gelöst.)


Text unter Mitwirkung von: O. Finke, E. Ignatieva, J. Kohlmann

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